Barbara Rett ist promovierte Germanistin und Romanistin. Noch während ihrer Schulzeit machte sie erste Schritte im Journalismus bei der ORF-Radiosendung Die Musicbox.
Sie arbeitete von 1979 bis 1986 in der Erwachsenenbildung als Direktorin der Volkshochschule Hietzing. Im Jahr 1988 kehrte sie zum ORF zurück und war auch Gastgeberin der legendären Sendung Club 2 und zwar als Spezialistin für Sensibles, wie Homoehe, Magersucht, Kinder, Kirche, Kunst. Ab 1992 beim Radio in der Reihe „Von Tag zu Tag“. Hier wurde sie auch als Opernspezialistin (Das Unsichtbare Opernhaus) auf Ö1 eingesetzt.
Für den deutsch-französischen Kulturkanal ARTE moderierte sie Themenabende über österreichische Kultur und Geschichte und leitete als unabhängige Kuratorin Ausstellungs- und Kulturprojekte wie die „Wittgenstein-Begegnungen“ (Secession 1989, Museum für Angewandte Kunst 1994) und im Jahr 1996 „Die Strudlhofstiege und Doderers Wien“.
Im März 1995 wurde die „ZIB“-Kultur eingeführt, ab diesem Zeitpunkt wurden die auf „ZIB 1“ ausgestrahlten Kulturnachrichten von ihr moderiert, abwechselnd mit Clarissa Stadler, Erna Cuesta und Paul Kraker, sowie von März 1999 bis Dezember 2004 eine wöchentliche Fernsehkultursendung, „Treffpunkt Kultur“. An Sonn- und Feiertagen wurde von Jänner 2006 bis März 2007 in ORF 2 von ihr „Streifzug Kultur“ vorgestellt.
Große ORF-Live-Opernübertragungen, unter anderem von den Salzburger Festspielen (Rosenkavalier 2004, La Traviata 2005, Hochzeit des Figaro 2006, Eugen Onegin 2007) und aus der Wiener Staatsoper (Manon und Die Regimentstochter 2007), von den Bregenzer Festspielen und von der Seebühne Mörbisch (Wiener Blut) wurden von ihr moderiert. Parallel dazu führte sie im Sommer 2007 mit verschiedenen Künstlern „Festspiel-Gespräche“.