Was erregt deinen Zorn? »Ungerechtigkeit und Verlogenheit.«
Braucht der Mensch Geschichten? »Nein, aber Geschichten brauchen Menschen.«

Geboren als Stefan Griebl 1967 in Vöcklabruck, Oberösterreich. Er ist einer der populärsten und polarisierendsten österreichischen Schriftsteller. 1986–1994 Studium der Germanistik und Geschichte in Wien. Seit 1989 ist er freier Schriftsteller, schreibt Romane, Gedichte, Theaterstücke, Hörspiele und Kinderbücher. Im Zsolnay Verlag erschienen seine Romane „Lusthaus oder Die Schule der Gemeinheit“ (2002) und „Das Fest der Steine oder Die Wunderkammer der Exzentrik“ (2005) sowie „Luna Park – Vergnügungsgedichte“ (2003) und „Liebesgeschichte“ (2007). Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis und 2002 den Arthur-Schnitzler-Preis. Für das Theater schrieb er u.a. „Mayerling. Die österreichische Tragödie“ (UA 2001 Volkstheater, R: Thirza Brunken), „Mozarts Vison“ (UA 2003, Volkstheater, R: Alexander Kubelka) und „Wir wollen den Messias jetzt oder Die gerettete Familie“ (UA 2005, Burgtheater, R: Karin Beier).